HOT – Die Photobiologische Eigenbluttherapie

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Aktiv leben – Mit sanfter biologischer Therapie zu mehr Lebensqualität

Fühlen Sie sich schlapp, sind Sie schnell müde, leiden Sie unter Antriebsmangel, Erschöpfung und Abgespanntheit? Sollten Sie all diese Fragen mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten können, dann liegen bei Ihnen erste Anzeichen für einen intrazellulären Energiemangel vor.

Gesundheit ist für jeden Menschen ein zentrales Anliegen. Deshalb wollen wir Ihnen hier eine mögliche Therapieform vorstellen: Eine Eigenblutbehandlung, genannt Hämatogene Oxidations-Therapie, kurz HOT, kann unter Umständen helfen, die Beschwerden zu lindern.

Die HOT kann Ihre Lebensqualität, Ihr Wohlbefinden sowie Ihre körperliche und geistige Leistung steigern. Sie kann Ihre Durchblutung sowie den Stoffwechsel Ihrer Zellen und ihre Abwehrkräfte verbessern. Durch die Aktivierung der Schutzmechanismen Ihres Körpers ist sie eine interessante Gesundheitsvorsorge und gleichzeitig eine interessante Anti-Aging-Maßnahme.

Gestresste und erschöpfte Menschen sowie chronisch Erkrankte können durch wieder gewonnenes Wohlgefühl und neue Leistungsbereitschaft profitieren.

Wichtig ist in diesem Rahmen aber zu erwähnen, dass kein Heilversprechen für diese Therapieform gegeben werden kann und darf. Im Vorfeld eines solchen Verfahrens sollten natürlich immer anderen möglichen Ursachen für die Beschwerden wie z.B. internistische Erkrankungen, die einer anderen Therapieform bedürfen, ausgeschlossen werden.

Wie verläuft die Therapie?

Bei der Photobiologischen Eigenbluttherapie werden Ihnen etwa 50 ml Blut aus einer Vene entnommen und ungerinnbar gemacht. Danach wird das Blut in einer speziellen Apparatur mit Sauerstoff aufgeschäumt und damit angereichert. Noch im aufgeschäumten und sauerstoffreichen Zustand wird das Blut an einer Ultraviolett-Lichtquelle mit einem ganz bestimmten Wellenspektrum vorbeigeleitet und wieder in die Armvene zurückgeführt. Die Behandlungsdauer beträgt etwa 30 Minuten.

Was bewirkt die HOT im Körper?

Die HOT ist die intensivste Variante der UV-Licht-Behandlung des Blutes. Im Blut entstehen dabei so genannte aktivierte Sauerstoffstufen, die eine stark biologische Wirkung haben, und eine Vielzahl von Körperfunktionen sowie Sauerstoffwechselvorgängen positiv beeinflussen können. Die Behandlung kann zu einer Verbesserung der Sauerstoffaufnahme der Zellen, des Energiehaushalts, der Durchblutung sowie des krankheitsbedingten Stoffwechsels führen. Durch die positiven Nachwirkungen hat die HOT einen sehr ausgeprägten Langzeiteffekt.

Bei welchen Beschwerden und Erkrankungen kann die Therapie eingesetzt werden?

  • bei Durchblutungsstörungen
  • arterielle Verschlusskrankheit der Beine („Schaufensterkrankheit“), Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße
  • Hirndurchblutungsstörungen
  • nach Herzinfarkt und Schlaganfall
  • bei offenen Beinen
  • Thrombose und bei Durchblutungsstörungen der Netzhaut des Auges
  • bei Erkrankungen der Leber
  • akute und chronische Hepatitis
  • bei Erkrankungen der Niere
  • akute und chronische Entzündungen
  • bei Erkrankungen der Gelenke
  • Arthritis und Arthrosen
  • bei Hauterkrankungen
  • Schuppenflechte und Neurodermitis
  • bei einer Abwehrschwäche des Immunsystems (z. B. häufig wiederkehrende Infektionen)

Wo kann die Therapie ihre Wirkung noch entfalten?

  • bei längeren, massiven Stresssituationen mit Leistungsschwäche
  • zur Unterstützung nach schweren Infektionskrankheiten, Operationen und Krebs (mit oder ohne Chemotherapie und Bestrahlung)
  • bei Konzentrationsschwäche, nachlassendem Erinnerungsvermögen und Vergesslichkeit
  • bei Erschöpfungsgefühl, Antriebsmangel, schneller Ermüdbarkeit, Abgespanntheit und Schlafstörungen
  • bei Ohrgeräuschen, Kopfschmerzen, Schwindel, klimakterischen Beschwerden und prämenstruellem Syndrom
  • bei Diabetes (und den Folgeerkrankungen
  • bei erhöhten Blutfetten und Gicht

Worauf ist bei der HOT zu achten?

Da bei der HOT die Schadstoffe aus dem Körper ausgeschieden werden, kann zu Beginn der Therapie eine leichte Müdigkeit auftreten. Starke körperliche Belastung sollte während der Behandlungsdauer vermieden werden.

Dr. Paul Gumminger